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Sanierung der Zeltweger
Straßen
Viele
Straßenzüge, die in einem sehr schlechten Erhaltungszustand
sich befanden, bzw. noch sind, werden nach und nach den zur Zeit geltenden
Bedürfnissen entsprechend saniert, was an sich sehr lobenswert ist.
Denn es werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen, bis wir in Zeltweg
von einer spürbaren Verkehrsentlastung werden sprechen können,
wenn die Umfahrung zur Realität geworden ist.
Es soll aber nicht nur Lob für
diese oder jene Gestaltungsvariante den Verantwortlichen ausgesprochen
werden, vielmehr müssen für die Zukunft einige innovative Ideen
einfließen.
So vermißt man bei den verschiedensten
Verkehrswegsanierungen die Schaffung von Rohr- und Kabelkanälen mit
in gewissen Abständen folgenden Einstiegen, so dass es bei einem Schaden
nicht mehr unbedingt nötig ist, eine Großbaustelle einzurichten,
und ohne Behinderung des fließenden Verkehrs.
Eine sicher nicht zukunftsweisende
Entscheidung ist die sogenannte Verkehrsberuhigung. Unter diesem Titel
werden meist stark frequentierte Verkehrswege auf Anraten von ,,Experten"
und sogenannten ,,Umweltaposteln" rückgebaut, mit diversen Schikanen
versehen, oftmals gleich um ein Drittel an Breite reduziert. Dort werden
dann großzügig Radwege angelegt, während die Pedalritter
die normale Fahrbahn, die dem motorisierten Verkehr vorbehalten sein sollte,
benutzen.
Es ist schon erstaunlich, dass niemand
auf die Idee kommt, so wie in größeren Städten bereits
vorhanden, anstatt die Straßen zu verschmälern, eine Busspur
für den öffentlichen Verkehr vorzubereiten. Mag es zur Zeit auch
noch eine Vision sein, vielleicht gibt es in einigen Jahren einen Stadtbus,
der von Pfaffendorf bis zum Fliegerhorst, sowie vom AIZ nach Neufisching
pendelt.
Dies wäre eine sinnvolle
Nutzung der vorhandenen Verkehrsflächen, viele Zeltweger könnten
ihr Auto in der Garage lassen, und besonders unsere betagten Bürger
würden so eine Einrichtung bestimmt zu schätzen wissen.
Wir FREIHEITLICHEN wünschen
uns, dass die gesamte Bevölkerung in eine Diskussion um solche Projekte
eingebunden wird und die Vorschläge auch umgesetzt werden, damit unsere
Stadt auch im nächsten Jahrtausend lebenswert bleibt.
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