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Fohnsdorfer Rotes Kreuz sucht dringend Mitarbeiter im Dezember 2006:
 

Fohnsdorfer Rotes Kreuz sucht dringend Mitarbeiter
Mitgliederwerbeaktion soll mehr Personen für das Rote Kreuz interessieren

Freiwillige Mitarbeiter sind heutzutage schon rar geworden. Eine Situation, von der aber alle Freiwilligenorganisationen in ganz Österreich betroffen sind, wie der Fohnsdorfer Rot-Kreuz-Ortsstellenleiter Dir. Hubert Lang bei der kürzlich abgehaltenen Weihnachtsfeier erklärte. „Wir haben in Fohnsdorf eine enttäuschend geringe Zahl an freiwilligen Helfern, ohne Zivildiener wäre eine Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes nicht mehr möglich“, so Lang weiter.

  Dazu kämen noch eine gestiegene Kilometerleistung – etwa 5000 Ausfahrten werden jährlich von Fohnsdorf aus absolviert - und viele zusätzliche „Events“ in der Gemeinde, die den vollen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfordern. „Wir werden die Dienststelle nicht schließen müssen, aber es ist trotzdem eine sehr kritische Situation, wenn nicht bald zusätzliche Ehrenamtliche dazu kommen“, meinte der Ortsstellenleiter, der zur gemütlichen Feier u. a. auch, den Fohnsdorfer Bürgermeister Johann Straner, Altbürgermeister Hans Rohr, RK-Bezirksgeschäftsführer Dir. Karl Lechner sowie Bezirksstellenleiter Peter Schlacher willkommen heißen konnte. 

  Eine Mitgliederwerbeaktion, die von der Gemeinde, der RAIBA sowie der Fohnsdorfer Firma Techmo unterstützt wird, soll helfen, mehr Menschen für die Mitarbeit im Roten Kreuz zu bewegen.

  Karl Lechner – erst kürzlich mit dem Direktorentitel ausgezeichnet - berichtete über eine Auszeichnung, die das steirische Rote Kreuz vor wenigen Tagen überreicht bekam: „Es wurde der gesamte Rettungs- und Krankentransportdienst, aber auch der Ausbildungsstand der Mitarbeiter genau überprüft und evaluiert sowie nach speziellen Qualitätskriterien bewertet und für sehr gut befunden“, sagte der Bezirksgeschäftsführer, der auch den Dank der Bezirksstelle an die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fohnsdorf überbrachte.

  Die Feier bot aber auch die Möglichkeit, sich bei langjährigen Helfern für ihren Einsatz zu bedanken. So wurden Sabine Beinschab, Waltraud Fuchs, Gudrun Mensator und Eveline Skulski mit der Stundenspange in Bronze für 1000 geleistete Stunden, Walter Oberwinkler für 2500 geleistete Stunden, Herbert Seibitz für 6000 und Helmut Krempl für 8000 Stunden ausgezeichnet. Gudrun Mensator und Andreas Hofmacher wurden zu Oberhelfern, Dr. Wolfgang Kometter, Heidi Zechner, Jürgen Brem, Christine Schaflechner und Franz Suppan zu Haupthelfern befördert. Verdienstmedaillen für 30 Jahre Rotes Kreuz wurden an Christian Bucher und Julis Karsai, für 40 Jahre an Herbert Seibitz überreicht.

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Die ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fohnsdorfer Rot-Kreuz-Dienststelle mit den Vertretern der Bezirksstelle, Bürgermeister Johann Straner, Altbürgermeister Johann Rohr und Ortsstellenleiter Dir. Hubert Lang. (Foto Ruckhofer)

 



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