| Hochwasseralarm in Zeltweg
In den frühen Morgenstunden
des 13. Februar gegen 5:30 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Zeltweg zu
einem Hochwassereinsatz im Ortsgebiet von Zeltweg gerufen. Nach Erkunden
der Lage durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Zeltweg Hauptbrandinspektor
Harald Schaden wurden unverzüglich die Feuerwehren Weißkirchen,
Farrach, Rattenberg, Fohnsdorf und Hetzendorf nachalarmiert.
Durch extreme Eisverklausungen im Granitzenbach
und die Schneeschmelze drückten die Wassermassen über das Bachbett
in das Ortsgebiet und überfluteten zahlreiche Keller und Häuser.
Um die Wassermassen so schnell als möglich aus den Kellern und Häusern
herauspumpen zu können wurden 3.500 Meter an Schläuchen und duzende
Tauchpumpen eingesetzt. Insgesamt wurden bei diesem Hochwassereinsatz 20.000
Liter pro Minute mittels Tragkraftspritzen und Tauchpumpen aus den Kellern
und Häusern herausgepumpt.
Um eine nochmalige Überflutung der Stadt
zu verhindern wurde mit Baggern versucht das Eis zu brechen und dem Wasser
wieder seinen natürlichen fluss zu geben. Bei diesem Einsatz kämpfen
80 Mann freiwillig und unentgeltlich über 12 Stunden lang um die persönlichen
Sachen der Einwohner von Zeltweg zu retten.
Bilder & Text: Bezirksfeuerwehrpressedienst Knittelfeld
BI dV Thomas Zeiler

Mit diesem Tragkraftspritzen wurden pro
Minute 20.000 Liter an Wasser aus den überfluteten Wohngebäuden
herausgepumpt.
3.500 Meter an Schläuchen musste
verlegt werden, um das Wasser aus den Kellern und Wohnung herauszubringen.

Nur mit schwerem Gerät konnte die
Eisschicht durchbrochen werden um einen sicheres Abfliesen des Wassers
gewährleisten zu können.

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