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Presseinformation des Bezirkspressedienst der Freiwilligen Feuerwehr Knittelfeld zu einem Hochwassereinsatz in Zeltweg  im Februar 2005 (BM dV Thomas Zeiler):
  Hochwasseralarm in Zeltweg

In den frühen Morgenstunden des 13. Februar gegen 5:30 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Zeltweg zu einem Hochwassereinsatz im Ortsgebiet von Zeltweg gerufen. Nach Erkunden der Lage durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Zeltweg Hauptbrandinspektor Harald Schaden wurden unverzüglich die Feuerwehren Weißkirchen, Farrach, Rattenberg, Fohnsdorf und Hetzendorf nachalarmiert. 

  Durch extreme Eisverklausungen im Granitzenbach und die Schneeschmelze drückten die Wassermassen über das Bachbett in das Ortsgebiet und überfluteten zahlreiche Keller und Häuser. Um die Wassermassen so schnell als möglich aus den Kellern und Häusern herauspumpen zu können wurden 3.500 Meter an Schläuchen und duzende Tauchpumpen eingesetzt. Insgesamt wurden bei diesem Hochwassereinsatz 20.000 Liter pro Minute mittels Tragkraftspritzen und Tauchpumpen aus den Kellern und Häusern herausgepumpt. 

  Um eine nochmalige Überflutung der Stadt zu verhindern wurde mit Baggern versucht das Eis zu brechen und dem Wasser wieder seinen natürlichen fluss zu geben. Bei diesem Einsatz kämpfen 80 Mann freiwillig und unentgeltlich über 12 Stunden lang um die persönlichen Sachen der Einwohner von Zeltweg zu retten. 

Bilder & Text: Bezirksfeuerwehrpressedienst Knittelfeld BI dV Thomas Zeiler


Mit diesem Tragkraftspritzen wurden pro Minute 20.000 Liter an Wasser aus den überfluteten Wohngebäuden herausgepumpt. 


3.500 Meter an Schläuchen musste verlegt werden, um das Wasser aus den Kellern und Wohnung herauszubringen. 


Nur mit schwerem Gerät konnte die Eisschicht durchbrochen werden um einen sicheres Abfliesen des Wassers gewährleisten zu können.

[Bezirksfeuerwehr Zeltweg]

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