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Presseinformation des Bezirkspressedienst der Freiwilligen Feuerwehr Knittelfeld zum Hochwassereinsatz der Bezirksfeuerwehren im März 2005 (BM dV Thomas Zeiler):
  Knittelfeld: 19 Feuerwehren kämpfen den dritten Tag gegen das Hochwasser 

Das Schmelzwasser hält die Feuerwehren des Bezirkes Knittelfeld jetzt schon den dritten Tag auf Touren und beschert so manchen Feuerwehrmännern schlaflose Nächte. Am 18. März wurden  aufgrund des noch immer ansteigenden Schmelzwassers und der daraus folgenden   Einsätzen 18 Feuerwehren des Bezirkes Knittelfeld und die Feuerwehr der Stadt Zeltweg (Bezirk Judenburg) alarmiert. 

  Wie schon in den vergangenen zwei Tagen mussten die Feuerwehren des Bezirkes Knittelfeld zu Dutzenden Hochwassereinsätzen ausrücken um Unterführungen, Parkplätze, Keller-, Wohn- und Wirtschaftsgebäude von den enormen Schmelzwassermassen mittels Tauchpumpen und Tragkraftspritzen zu befreien. Am 18. März kam es in St. Margarethen bei Knittelfeld zu einer Überflutung einer Eisenbahnunterführung bei Obermur. 

  Die 3,60 Meter Hohe Eisenbahnunterführung wurde durch das Schmelzwasser bis zu 3,20 Meter hoch überflutet. Die Feuerwehren St. Margarethen, Preg, St. Lorenzen, Rachau, Glein, Betriebsfeuerwehr Ö.B.B., Apfelberg, Knittelfeld, Großlobming, Kleinlobming und Zeltweg, versuchten mit 12 Tragkraftspritzen das noch immer zurinnende Wasser in Richtung Mur abzupumpen, wobei 2.400 Meter an Schläuchen verlegt werden mussten. Um eine Verunreinigung der Brunnen durch das Schmelzwassers zu verhindern, wurden pro Stunde ca. 200.000 Liter an Schmelzwasser in Richtung Mur gepumpt, so der Einsatzleiter der Feuerwehr St. Margarethen bei Knittelfeld, Oberbrandinspektor Harald Pöchtrager. 

  Zeitgleich wurde der gesamte Ortsteil Lagunenweg vom den Wassermassen überschwemmt. Auch hier versuchten die Dutzenden Feuerwehrmänner mit Tauchpumpen und Tragkraftspritzen einen größeren Schaden für die Anwohner zu verhindern. Die Feuerwehren Spielberg, Bischoffeld, Feistritz, St. Marein, Flatschach, Sachendorf, Kobenz, Seckau, wurden ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen alarmiert um die Anwesen vom Wasser zu befreien. Insgesamt standen die 19 Feuerwehren wieder einmal über 12 Stunden lang freiwillig im Einsatz um Sachgüter der Bevölkerung vom Bezirk Knittelfeld unentgeltlich zu retten. 

Bilder & Text: Bezirksfeuerwehrpressedienst Knittelfeld BI dV Thomas Zeiler
(Foto Nr. 7 & 8 FF St. Marein) 


Insgesamt wurden 2.400 Meter an Schläuchen verlegt das Schmelzwasser wurde in Richtung Mur abgeleitet.


Überflutung des Ortsteils Lagunenweg. Die Feuerwehren versuchen die Einfamilienhäuser von den Wassermassen zu retten. Zum Teil stehen die Keller der Einfamilienhäuser bereits unter Wasser.


Die Eisenbahnbrücke bei Obermur wurde ca. 3,20 Meter hoch überflutet. Die Feuerwehren versuchten mit 12 Tragkraftspritzen das noch immer zurinnende Wasser in Richtung Mur abzupumpen. Pro Stunde wurden ca. 200.000 Liter an Schmelzwasser in Richtung Mur gepumpt.


Überflutete Keller in St. Marein (Foto: FF St. Marein) 


Schmelzwasser im Gemeindegebiet von St. Marein (Foto FF St. Marein)

 

[Bezirksfeuerwehr Knittelfeld]

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