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Investitionsprogramm
für Schulungszentrum Fohnsdorf beschlossen
Kräftig investiert wird in den
kommenden Monaten im Schulungszentrum Fohnsdorf. Neben einer Neuausstattung
im Maschinenbereich wird auch ein Teil des Wohnturmes umgebaut und modernisiert.
Rund 400 Bildungsinteressierte
aus ganz Österreich strömen täglich in das vom
Arbeitsmarktservice finanzierte Schulungszentrum in Fohnsdorf. Neben
der hochwertigen Ausbildung, die auch über Österreich hinaus
Lob und Anerkennung findet, stehen für die Unterkunft der Seminarteilnehmer
176 Einzelzimmer im angeschlossenen Wohnturm zur Verfügung.
Auf Beschluss des AMS-Landesdirektoriums
können nun die älteren Räumlichkeiten, die bereits
1975 erbaut wurden, einer Modernisierung unterzogen werden. Insgesamt
stehen, so SZF-Vorstandsvorsitzender NRAbg. Heinz Gradwohl, auf dessen
Initiative die Mittel freigegeben wurden, rund 21 Millionen Schilling
zur Verfügung. "Damit können die Räume neugestaltet
und modernisiert und somit dem heutigen Stand entsprechende
Zimmer geschaffen werden.", erklärt Gradwohl den sinnvollen Einsatz
der Gelder.
Aber auch im Bereich der technischen
Ausstattung kann kräftig investiert werden. 8,5 Millionen Schilling
stehen für Investitionen im Maschinen- und Anlagenbereich ,
im CNC-Bereich sowie für elektronische Geräte und modernste
Computeranlagen zur Verfügung. Für Heinz Gradwohl ist dies
ein weiterer Wichtiger zukunftsorientierter Schritt dieser obersteirischen
Bildungseinrichtung. Dazu Heinz Gradwohl: "Als moderne Schulungsinstitution
versuchen wir ständig am neuesten Stand der Technik zu
sein und auch das Umfeld entsprechend zu gestalten." Die positiven
Rückmeldungen der Teilnehmer und die hohe Vermittlungsquote nach Abschluss
einer SZF-Ausbildung zeigen von der Qualität dieses Institutes,
meinte der Vorstandsvorsitzende.
Aber nicht nur die finanziellen
Mittel werden sinnvoll verwendet, auch die vorhandenen Zimmerausstattungen
konnten einer weiteren, wichtigen Verwendung zugeführt
werden. "Wir wollten die Einrichtungen nicht einfach entsorgen, sondern
haben uns erkundigt, wer auch für gebrauchte Möbel eine
Verwendung hätte", so Heinz Gradwohl. Mit offenen Armen wurden
die SZF-Verantwortlichen von der Caritas Graz empfangen, die derzeit
ein Übergangswohnheim einrichtet. Insgesamt 30 Zimmereinrichtungen
wurden von Caritas-Mitarbeitem fachgerecht demontiert, bereits nach Graz
geliefert und finden nun eine weitere sinnvolle Verwendung. Nach dem vorjährigem
EDV-Transport nach Kroatien ist dies die nächste Aktion der
SZF-Verantwortlichen im humanitären Bereich, der sicherlich
noch weitere Engagements folgen.
[Schulungszentrum
Fohnsdorf]
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