Sucht beginnt im
Alltag – VIVID tut was dagegen
Eröffnung des Regionalbüros
für Suchtvorbeugung in Fohnsdorf
Seit 1. Jänner
des Jahres hat die VIVID-Mitarbeiterin – Frau Barbara Supp - hauptamtlich
den Aufbau suchtpräventiver Netzwerke im Oberen Murtal (Bezirke Knittelfeld/Judenburg/Murau)
begonnen. Mit einem Büro in Fohnsdorf – von der Gemeinde Fohnsdorf
kostenlos zur Verfügung gestellt -, sowie Sprechzeiten in Murau und
Knittelfeld ist Frau Supp für die Bevölkerung aller drei Bezirke
erreichbar.
VIVID – die Fachstelle für
Suchtprävention mit der Zentrale in Graz wurde vor 3 Jahren gegründet.
Finanziert wird die Einrichtung aus dem Jugend- und Gesundheitsressort
des Landes Steiermark. Die Steiermärkische Volkshilfe und Caritas
bilden gemeinsam das Trägerkuratorium von VIVID.
Im Unterschied zu den bereits bestehenden
Suchtberatungsstellen bietet VIVID keine Beratung oder Therapie für
Suchtkranke, sondern richtet sich an alle Menschen mit dem Ziel, Lösungen
anzubieten, bevor der Suchtprozess beginnt. Ziel von VIVID ist somit die
Vorbeugung. Dazu bedient sich VIVID verschiedenster Möglichkeiten,
wie Frau Barbara Supp im Gespräch erläutert hat. Auch soll nicht
nur der Sucht im Sinne von Alkohol, Drogen oder Nikotin, gleichgültig
ob legal der nicht legal, vorgebeugt werden.
Suchtprävention schließt
für VIVID sämtliche Bereiche ein, sei es der Fernseher oder der
Computer oder eben Alkohol oder Drogen. Dazu gibt es die verschiedensten
Arten und Methoden. Bereits im Kindergartenalter kann Sucht vorgebeugt
werden. So läuft z. B. bereits ein Projekt “Spielzeugfreier Kindergarten”,
mit dem Ziel die Kreativität und das Miteinander von Kindern zu fördern.
Erste Erfolge sind dabei bereits erkennbar. Als nächstes steht eine
Kampagne gegen die Volksdroge “Alkohol” auf dem Programm.
Das Angebot von VIVID umfasst Information
und Medienservice zum Thema Suchtvorbeugung, Entwicklung, Durchführung
und Begleitung suchtpräventiver Projekte in Gemeinde, Schulen, Kindergärten,
Jugend- und Sozialeinrichtungen, Betrieben sowie zielgruppenorientierte
Fortbildungsangebote und Vernetzung suchtpräventiver Initiativen in
der Steiermark. Dies soll durch Elternabende, Vorträge, Informationsmaterial
und Veranstaltungen erreicht werden.
Suchtpräventive Netzwerke aufzubauen
heißt also Partner aus Politik, Wirtschaft, Jugend, Schule, Soziales
und Gesundheit zu finden und mit ihnen gemeinsam Projekte zu entwickeln,
deren Ziele und Inhalte sich an der Region orientieren.
Das VIVID mit Unterstützung
rechnen darf, konnte man an der Eröffnung sehen. Zahlreiche Persönlichkeiten
wie die Bezirkshauptmänner von Judenburg und Knittelfeld, Franz Ferner
– der Landesgeschäftsführer der Volkshilfe Steiermark, sowie
Frau Mag. Claudia Kapeler von der Caritas, DAS Claudia Kahr – Geschäftsführerin
der VIVID Landesstelle oder GVM Franz Lipus in Vertretung des erkrankten
Fohnsdorf Bürgermeisters, waren neben Vertretern der Exekutive, Kindergärten
und anderen sozialen Einrichtungen anwesend.
Frau Barbara Supp vom VIVID Regionalbüro
Oberes Murtal steht gerne unter der
Telefonnummer 03573/2431 DW 248
für Auskünfte und Informationen
zur Verfügung!
DAS Claudia Kahr (Landesgeschäftsführerin
von VIVID), Barbara Supp (Regionale Mitarbeiterin), Mag. Claudia Kapeller
(Caritas). LGF Franz Ferner (volkshilfe Steiermark) und GVM Franz Lipus
(Gemeinde Fohsndorf) bei der Eröffnung des Regionalbüros Oberes
Murtal der Suchtpräventionsstelle VIVID (Foto Tscharre)
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