In eigener Sache

Mindestens 200 Seiten, farbig, auf Hochglanzpapier, mit Multimediaelementen durchsetzt und layoutet von den besten Designern, die man bekommen kann. So hätte diese Jubiläumsausgabe des Absolventenvereinsboten (sage und schreibe die Nr. 10 nämlich) eigentlich werden sollen. Wenn ihr nun hergeht, diese Seite betrachtet, umblättert, die nächsten beiden Seiten anschaut und dann noch einmal umblättert, werdet ihr einiges bemerken. Z. B., daß nun keine Seiten zum Umblättern mehr vorhanden sind. (Da ich mir ziemlich sicher bin, daß Du diese Zeilen auf einem Internetterminal irgendwo auf der Welt liest, geht leider durch das Medium ein weniger der Botschaft verloren. Aber stell Dir einfach vor, Du befindest dich in der Realen Virtualität und hast 4 Seiten Papier in der Hand.) Aber es gibt immerhin mehr Seiten als Farben, denn dort werdet ihr vermutlich nur schwarz und weiß erblicken. Und das Layout, nun, das ist wieder einmal vom Meister der Minimal Art Robert G. Und auch die Rechtschreibung ist nicht anders geworden (wobei gerüchte-weise an der HTL kürzlich die Frage aufgeworfen wurde, ob es im Zuge der Rechtschreibreform nun einen Prof. Mesaritsch gibt, aber das ist eine andere Geschichte). Aber wir wollten einfach jetzt nicht damit beginnen, alte Traditionen zu brechen. Eine andere Tradition wurde ebenfalls fortgesetzt, näm-lich unsere Jahreshauptversammlung. Aber da die Wahrschein-lichkeit doch ziemlich groß ist, daß ausgerechnet Du dieses Treffen versäumt hast (vor allem unsere Grazer Sektion scheint sich abgespalten zu haben), bringen wir sie auch als Bericht in dieser Zeitung. Und damit ich diese Spalte nun endlich vollbringe und niemanden weiter langweile, nun zu dem, was mir das ganze Jahr schon auf der Zunge liegt: Frohe Weihnachten und viel Spaß im neuen Jahr!