Bürgermeisterwechsel in Judenburg:
Grete Gruber folgt auf Peter Schlacher
Nach fast 15-jähriger Tätigkeit als
Judenburger Gemeindeoberhaupt geht Peter Schlacher mit Ende Juni in den
wohlverdienten Ruhestand. Nachfolgen wird ihm seine bisherige Stellvertreterin,
Grete Gruber, die mit 100-prozentiger Zustimmung des Stadtparteivorstandes
zur designierten Nachfolgerin gewählt wurde.
�Los lassen ist nicht immer
leicht�, sagte Peter Schlacher gestern im Rahmen einer Pressekonferenz.
Fünfzehn Jahre lang war er Bürgermeister von Judenburg
und �regierte� die Stadt mit viel Umsicht und Menschlichkeit. �Mein Ziel
war es, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich alle Menschen in Judenburg
wohlfühlen und gerne hier wohnen�, so Schlacher, der immer den Menschen
in den Mittelpunkt seiner Entscheidungen stellte.
Mit Vollendung seines 60. Lebensjahres im Sommer
verlässt Schlacher die politische Bühne. Als Nachfolgerin wurde
� erstmals in einer steirischen Bezirksstadt � eine Frau einstimmig vom
Judenburger Stadtparteiausschuss nominiert. Grete Gruber, Landtagsabgeordnete
und seit 1996 Vizebürgermeisterin, wird ab 8. Juli 2004 die Geschicke
der Stadt leiten. Gruber ist bereits seit 1985 aktive Gemeindepolitikerin,
und vor allem auch durch ihre Menschlichkeit bekannt und beliebt. Seit
1990 ist Grete Gruber auch als Kulturreferentin aktiv. Die künftige
Bürgermeisterin ist Mutter zweier Kinder und seit 38 Jahren Angestellte
der Stahl Judenburg GmbH. Grete Gruber stellt das �Gemeinsame� in den Vordergrund.
�Ich will eine Bürgermeisterin für alle Judenburgerinnen und
Judenburger sein. Gemeinsam mit unserem Team werden wir mit vollem Einsatz
für unsere Stadt arbeiten�, sagt die designierte Bürgermeisterin.
Als neuer Vizebürgermeister wird Stadtrat Dir.
Kurt Öfler tätig werden, Dr. Franz Bachmann wird neu in den Stadtrat
einziehen. Die Kulturagenden werden von Gabi Kolar wahrgenommen, Heinz
Trattner wird erstmals in den Gemeinderat einziehen.
LAbg. Grete Gruber ist designierte Nachfolgerin
des Judenburger Bürgermeisters Peter Schlacher, der mit Ende Juni
sein Amt zurücklegen wird.
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