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Die mediale
Darstellung eines kurzfristigen Versuchsbetriebes für die Mitverbrennung
definierter Abfallstoffe im Dampfkraftwerk Zeltweg Anfang des Jahres 1999
erweckt in ihrer Diktion ("Mir-san-mir-Mentalität", Abfall = "Sympathische
Materialien") den Eindruck, als solle ein für die Gesellschaft ernsthaft
diskutiertes Thema mit zynischen Hinweisen emotional hochschaukelt werden.
Die Draukraft wehrt sich gegen derartige Unterstellungen wie folgt:
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Der Mitverbrennungsversuch von definierten
Abfallstoffen wie Altholz, Klärschlamm und Kunststoffaktionen erfolgte
unter der begleitenden Kontrolle durch die Sachverständigen des Landes
Steiermark und durch wissenschaftliche Institute der Technischen Universitäten
Graz und Wien. Wer hier von einer geheimen Aktion spricht, tut dies wider
besseres Wissens, noch dazu während des Versuches Exkursionen, darunter
auch Schulklassen aus der Region, von der Möglichkeit der Mitverbrennung
zur Kohle erfahren haben.
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Es handelt sich nicht um die Mitverbrennung
von Müll, sondern ausschließlich um definierte Abfälle.
Bahnschwellen zählen nicht zu den gefährlichen Abfällen
und sind auch nicht in der im Rahmen der EU-Richtlinie erstellten nationalen
Festsetzungsverordnung als solche angeführt. Angeführter Müll
hingegen ist eine undefinierte Zusammensetzung von Abfällen.
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Die Versuchsergebnisse unter behördlicher
und wissenschaftlicher Begleitung ergaben eindeutig keine vermehrten Emissionen,
was zum einen in der Auswahl definierter, weitgehend sortenreiner Abfallstoffe
begründet ist, aber auch auf die effektive industrielle Feuerungstechnik
und vor allem auf die leistungsfähige moderne Rauchgasreinigungsanlage
zurückzuführen ist.
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Um die Relationen sichtbar zu machen:
Das Kraftwerk in Zeltweg wird mit Kohle befeuert. Nur etwa drei bis vier
Prozent der Brennstoff-Wärmeleistung werden durch definierte Abfälle
abgedeckt.
Außerdem: Das Kraftwerk wird
nur in Betrieb genommen, wenn es der heimische Netzbetrieb erfordert.
Diese Darstellung macht auch deutlich,
dass die Versuche - siehe Punkt 1 - nicht nach der "Mir-san-mir-Methode"
vorgenommen wurden, sondern neben der angestrebten fachlichen Beweisführung
auch in der Sorge um die ERhaltung des Energiestandortes Zeltweg und der
damit verbundenen Arbeitsplätze, selbstverständlich unter Berücksichtigung
der berechtigten Umweltanliegen der Anrainer.
Österreichische Draukraftwerke
AG
Konzernkommunikation
Ing. Gottfried Jakl |