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In "Zeltweg aktiv", den ÖVP-Informationen aus Zeltweg, schreibt die ÖVP zum Flugtag 2000 im März 2000:
Flugtag 2000

Dies ist ein medial stark umstrittenes Thema. Immer wieder versuchen Gruppen und einzelne Persönlichkeiten die bevorstehende Flugshow für ihre Profilierung zweckzuentrfremden und unter den Deckmantel "Nur das Beste für die Bevölkerung und Gemeinde zu wollen" dieses Megaereignis vor allem auch mit einem Natobeitritt und Natostützpunkt Zeltweg zu polarisieren.

  Unabhängig von den Überlegungen: Natobeitritt, Abfangjägerkauf etc. sollte die Flugshow als Milleniumsfeier und Großereignis gesehen werden. Ein Even, welches hunderttausende Menschen aus Nah und Fern in unsere Stadt lockt und den Namen Zeltweg weit über die Landesgrenzen hinausträgt.

  Mit dieser friedlichen Technikschau haben wir Zeltweger die Chance, uns nicht nur zu präsentieren, sondern auch wirtschaftliche Vorteile daraus zu ziehen. Zahrlreiche Vereine, Gewerbetreibende und Betriebe werden auch diesmal Umsatzzuwächse durch die Flugshow 2000 verzeichnen. Aber auch die Umwegrentabilität dieses Werbeträgers ist nich zu unterschätzen. Ich denke, diese Veranstaltung gleich hinter dem Formel 1 Grand Prix einstufen zu können und möchte die Flugshow als zweites Highlight der gesamten Obersteiermark bezeichnen. Befremdung weckt aber in mir, dass eine Gemeindeführung gegen eine für sie kostenlose Großveranstaltung ist, aus welcher ohne Risiko und ohne finanziellen Einsatz eine Belebung unserer Stadt und Umsatzzuwächse sicher sind. Die Beistellung von Gemeindebediensteten wurde vom Veranstalter bezahlt.

  Wir, liebe Gemeindebürger, sind Nutznießer der Bemühungen durch Bund und Land, dieses Ereignis in unsere Region zu bringen. Mir ist keine Gemeinde bekannt, wo ein Bürgermeister eine solche Möglichkeit ablehnen würde. Ganz im Gegenteil, wenn man betrachtet, mit welchem Einsatz um Beispiel Wiener Neustadt oder Graz kämpfen, eine Flugshow auf die Beiene zu setellen, welche aber nicht die Dimension unserer Flugschau Air Power 2000 erreichen kann. Ist es Unverständnis oder politischer Futterneid oder schlichtes Lagerdenken, warum unsere Gemeindeführung eine solch restriktive Ablehnung zeigt. Oder sprüt man auch hier, wie damals beim A1-Ring, den "Hirschmanneffekt", welcher jeglicher Vernunft bei den Herren Genossen ausgeschaltet hat.

  Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich möchte mit meiner Unterstützung des Flugtages keinerlei Position für oder gegen Nato und den damit verbundenen Themenkreisen nehmen. Für mich zählt die Möglichkeit, positive Signale zu einer Belebung unserer Stadt zu setzen.

Ing. Alfons Griessler

 
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