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Zeltweg Präsent berichtet im März 2000 folgendes über das Jugendzentrum Zeltweg:
Jugendliche reden mit in Zeltweg

In Zeltweg wollen die Gemeindvertreter nun noch mehr auf die Jugendlichen zugehen, deren Sorgen und Anliegen anhören und gemeinsam mit ihnen Lösungen für ein jugendfreundliches Zeltweg erarbeiten. Daher sollen mit den Jugendlichen gemeinsam so schnell wie möglich Alternativen zum Angebot des derzeit leider geschlossenen Jugendzentrums (JUZZEL) gesucht werden. Schließlich sollen ja nicht die, die unsere Unterstützung besonders brauchen, auf der Straße landen.

 Die Jugendlichen werden daher zunächst zu zwei Workshops eingeladen, in denen sie selbst aktiv werden könne. Moderiert werden die Workshops vom erfahrenen Team der Kommunalen Beratungsstelle aus Graz, das dafür sorgt, dass die Workshops nicht zu faden Sitzungen werden, sondern spannende und kreative Projekte für und mit Jugendlichen entstehen.

 In einem dritten Workshop werden diese Ideen dann von den Jugendlichen selbst den GemeindevertreterInnen vorgestellt. Dort werden die Jugendlichen und PolitikerInnen gemeinsam aushandeln, welche Ideen mit Unterstützung der Gemeinde in nächster Zukunft in die Tat umgesetzt werden können.

 Der Start der Workshops ist Anfang April Alle Jugendlichen zwischen ca. 13 und 17 Jahren können sich schon jetzt den Termin dafür vormerken:

Dienstag 4. April, Zeltweger Kellertheater, 
Beginn 18.30 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden.

Fragen dazu werden gerne im Büro des Bürgermeisters unter der Tel.-Nummer 22521-113 von Frau Winkler beantwortet.

  Übereinstimmung herrscht in der Stadtgemeinde darin, dass man die Jugendlichen mit ihren Sorgen, Nöten und unterschiedlichsten Bedürfnissen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung nicht allein lassen darf. Daher besteht großes Interesse die Qualität in der Jugendarbeit ständig zu verbessern.

Die Gemeinde will

  • Jugendlichen eine Treffpunktmöglichkeit bieten,
  • Ihnen dabei kompetentes Fachpersonal zur Verfügung stellen und
  • jenen Jugendlichen, die Rat und Hilfe brauchen, mit Fachleuten zur Seite stehen.


Besonders wichtig ist aber auch die Kooperationsbereitschaft der Erwachsenen, denn schließlich geht es um das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen.

  "Demokratie fällt nicht vom Himmel" lautet einer der Leitsprüche der Kommunalen Beratungsstelle, die aus langjähriger Erfahrung zu berichten weiß, dass eine Annäherung der Erwachsenen und Jugendlichen nur durch Schaffung einer gemeinsamen Gesprächsbasis erfolgt und das demokratisches Miteinander fruchtbare Arbeit für die Gemeinde bewirken kann. Nur wer mitreden und mitgestalten darf wird auch lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen und Demokratie zu leben.

  In diesem Sinne will sich die Gemeinde auch in Zukunft stark machen für Jugendliche und mit ihnen starke Projekte auf die Beine stellen.
 

 
 
 
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